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	<title>Plattform Nachhaltige Krematorien</title>
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	<title>Plattform Nachhaltige Krematorien</title>
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		<title>CO2-Ausstoß in Krematorien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[wetando-redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 09:15:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Emission]]></category>
		<category><![CDATA[Kremation]]></category>
		<category><![CDATA[Treibhausgase]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_small color_primary with_img parallax_ver"><div class="l-section-img" role="img" aria-label="Bild" data-img-width="2000" data-img-height="1333" style="background-image: url(https://nachhaltige-krematorien.de/wp-content/uploads/2025/10/nachhaltige-krematorien-5.jpg);background-repeat: no-repeat;"></div><div class="l-section-overlay" style="background:rgba(24,55,22,0.84)"></div><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><h1 class="w-text us_custom_a3c05a30 has_text_color"><span class="w-text-h"><span class="w-text-value">CO2-Ausstoß im Krematorium &#8211; Emissionsquellen, Berichterstattung und Reduktion</span></span></h1><div class="w-separator size_small"></div><div class="w-iconbox iconpos_top style_default color_custom align_center no_text no_title"><a href="#intro" class="w-iconbox-link" aria-label="far|chevron-down"><div class="w-iconbox-icon" style="font-size:3rem;--icon-color:#ffffff;"><i class="far fa-chevron-down"></i></div></a><div class="w-iconbox-meta"></div></div><div class="w-separator size_medium"></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_medium width_custom" style="--site-content-width:1000px;"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column us_custom_f01a1f90"><div class="wpb_wrapper"><p style="font-weight: 400;">Der CO2-Ausstoß im Krematorium gehört zu den zentralen Umweltthemen in der Feuerbestattung. Sie entstehen überall dort, wo Energie eingesetzt wird, also vor allem beim Betrieb der Kremationsöfen, im Fuhrpark und in der Verwaltung. Für Krematorien lohnt sich ein genauer Blick, weil hier ökologische und wirtschaftliche Interessen oft zusammenfallen. Wer Energie einspart, senkt Emissionen und Kosten zugleich. Dieser Beitrag ordnet das Thema ein und zeigt, welche Quellen relevant sind, wie berichtet wird und welche Maßnahmen sich in der Praxis bereits bewährt haben.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-&#091;1.7&#093;"><span style="font-weight: 400;">Treibhausgase sind Gase in der Erdatmosphäre, die Wärme zurückhalten und so zur globalen Erwärmung beitragen. Zu den wichtigsten zählen Kohlendioxid (CO<sub>2</sub>), Methan (CH<sub>4</sub>) und Lachgas (N<sub>2</sub>O). Die mit Abstand bedeutendste Quelle ist die Verbrennung fossiler Brennstoffe</span>.</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>Rechtlicher Rahmen und Einordnung</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Die emissionsrechtliche Bewertung von Feuerbestattungseinrichtungen in Deutschland richtet sich nach der <strong>27. BImSchV</strong> (Verordnung über Anlagen zur Feuerbestattung). Sie legt verbindliche Grenzwerte für die lufthygienisch relevanten Schadstoffe fest, darunter Staub, Kohlenmonoxid, Stickoxide, Schwefeldioxid sowie Quecksilber aus zahnärztlichen Amalgamfüllungen. Ergänzend gibt die VDI-Richtlinie 3891 technische Orientierung und definiert unter anderem die CO-Überschreitungsquote als Kennzahl für die Verbrennungsqualität.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das Treibhausgas CO<sub>2</sub> gehört dabei nicht zu den gesetzlich zu erfassenden Parametern nach der 27. BImSchV. Eine unmittelbare Pflicht zur Ermittlung der Treibhausgasemissionen ergibt sich für Krematorien aus dem Immissionsschutzrecht also derzeit nicht.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-&#091;1.7&#093;"><span style="font-weight: 400;">Gleichzeitig gewinnt das Thema spürbar an Gewicht. Mit der Änderung des Klimaschutzgesetzes wurde das Ziel der <strong>Treibhausgasneutralität bis 2045</strong> verankert. Bereits bis 2030 sollen die Emissionen um 65 Prozent gegenüber 1990 sinken. Auch über die Berichtspflichten der <strong>CSRD</strong> und über Anfragen aus der Lieferkette rückt die CO<sub>2</sub>-Bilanz zunehmend in den Fokus. Wie sich diese Entwicklungen für die Branche darstellen, beschreiben wir in unserem Beitrag </span><span style="font-weight: 400;"><a href="https://nachhaltige-krematorien.de/aktuelles-zur-csrd-richtlinie-esrs-standards-und-der-omnibus-verordnung/">Aktuelles zur CSRD-Richtlinie</a></span>.</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>Wichtigste Quellen der Treibhausgasemissionen</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Die größte Emissionsquelle ist in aller Regel der <strong>Gasverbrauch</strong> der Kremationsöfen einschließlich der vorgelagerten Erzeugung und Bereitstellung des Gases, der sogenannten Vorkette.</p>
<p style="font-weight: 400;">Daneben spielen weitere Quellen eine Rolle:</p>
<ul>
<li><strong>Kraftstoffverbrauch</strong> wie Diesel oder Benzin für eigene oder geleaste Fahrzeuge</li>
<li><strong>Stromverbrauch</strong>, sofern kein Grünstrom bezogen wird</li>
<li><span><strong>Verbrennung von Holzsärgen</strong> und der Körper der Verstorbenen, die je nach gewählter Berechnungsgrundlage allerdings nicht in die Treibhausgasbilanz der Krematorien einfließt</span>.</li>
</ul>
<h3><b><span>Wie wird berichtet? (</span></b><strong>CO₂-Bilanzierung)</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Für die Erfassung von Treibhausgasen hat sich das Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) als weit verbreitetes Rahmenwerk etabliert. Dieses wurde vom World Resources Institute und dem World Business Council for Sustainable Development entwickelt. Alternativ kommt die ISO 14064 zum Einsatz, deren Methodik der des GHG Protocol sehr ähnlich ist.</p>
<p style="font-weight: 400;">In der Praxis wird zwischen der Bilanzierung auf Unternehmensebene, dem Corporate Carbon Footprint (CCF), und der Bilanzierung einzelner Leistungen, dem Product Carbon Footprint (PCF), unterschieden. Krematorien ermitteln in der Regel den Corporate Carbon Footprint. Berichtet werden die Ergebnisse in Tonnen CO<sub>2</sub>-Äquivalenten, unterteilt in drei sogenannte Scopes:</p>
<ul>
<li><strong>Scope 1 </strong>umfasst direkte Emissionen, etwa die Verbrennung von Gas in den eigenen Anlagen und von Kraftstoff in eigenen Fahrzeugen.</li>
<li><strong>Scope 2 </strong>betrifft indirekte energiebedingte Emissionen, beispielsweise aus dem Bezug von Strom und Fernwärme.</li>
<li><strong>Scope 3</strong><span> erfasst weitere indirekte Emissionen entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette, etwa aus eingekauften Waren, Pendelverkehr oder Abfallentsorgung</span>.</li>
</ul>
<h2 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-&#091;1.125rem&#093; font-bold" style="text-align: left;"><strong>Technische Möglichkeiten zur Emissionsminderung</strong></h2>
<div>
<div>
<p style="font-weight: 400;">Erfreulich ist, dass viele Stellschrauben den Krematorien selbst zur Verfügung stehen.  Moderne Kremationsanlagen sind technisch deutlich effizienter als ältere Generationen. Zweikammersysteme mit Nachbrennern sorgen für eine vollständigere Verbrennung und reduzieren CO-Emissionen und organische Verbindungen erheblich. Filtersysteme, etwa Gewebefilter oder Aktivkoksfilter, mindern Staub, Schwermetalle und organische Schadstoffe.</p>
<p style="font-weight: 400;">Zu weiteren bewährten Maßnahmen zählen die Umstellung auf Biomethan und Ökostrom, die Errichtung von Photovoltaikanlagen, die Nutzung der Abwärme über eine ORC-Anlage (Organic Rankine Cycle) zur Strom- oder Wärmeerzeugung sowie der Einsatz elektrisch betriebener Fahrzeuge. Auch ein gut geplanter Mehrschichtbetrieb und eine regelmäßige Wartung der Anlagen senken den Gasverbrauch spürbar, weil die Öfen seltener aus dem kalten Zustand hochgeheizt werden müssen.</p>
<p style="font-weight: 400;">In der Praxis kombinieren Krematorien meist mehrere dieser Ansätze. Welche Maßnahmen sich eignen, hängt von Standort, Anlagentechnik und Investitionsspielraum ab. Wer fossile Energie durch erneuerbare Quellen ersetzt und den Verbrauch je Einäscherung senkt, verbessert seine CO<sub>2</sub>-Bilanz unmittelbar und reduziert zugleich die Energiekosten. Verbleibende Emissionen, die sich technisch nicht weiter vermeiden lassen, können über anerkannte Klimaschutzprojekte kompensiert werden.</p>
</div>
</div>
<h2 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-&#091;1.125rem&#093; font-bold" style="text-align: left;"><strong>Unsere Einordnung</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Die Messung und Reduktion klimaschädlicher Emissionen ist einer unserer zehn verbindlichen Standards. Unsere Mitglieder dokumentieren ihre Nachhaltigkeitsleistung transparent über ihre Berichte auf der DNK-Plattform und entwickeln sie kontinuierlich weiter. Für Krematorien, die hier ansetzen möchten, bietet der <a href="https://nachhaltige-krematorien.de/branchenleitfaden-fuer-humankrematorien-des-deutschen-nachhaltigkeitskodex/">Branchenleitfaden für Humankrematorien</a> eine gute Orientierung. Er beschreibt das Thema verständlich und ergänzt es um Praxisbeispiele.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-&#091;1.7&#093;"><span style="font-weight: 400;">Der erste Schritt ist oft der wichtigste. Wer den eigenen Corporate Carbon Footprint einmal ermittelt hat, kennt seine Quellen, kann gezielt Maßnahmen ableiten und Fortschritte über die Jahre sichtbar machen. Genau darin liegt der Mehrwert für Krematorien, für ihre Partner in der Bestattungsbranche und für alle, denen eine umweltbewusste Feuerbestattung am Herzen liegt</span>.</p>
</div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Weitere Informationen zu den <a href="https://nachhaltige-krematorien.de/mitglieder/">Mitgliedern</a>, den <a href="https://nachhaltige-krematorien.de/standards/">gemeinsamen Standards</a> und <a href="https://nachhaltige-krematorien.de/seminare/">aktuellen Seminaren</a> finden Sie auf den jeweiligen Unterseiten der Plattform.</p>
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"></div></div></div></div></section>
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			</item>
		<item>
		<title>Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK) als Berichtsstandard</title>
		<link>https://nachhaltige-krematorien.de/deutscher-nachhaltigkeitskodex-dnk-als-berichtsstandard/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[krematorien-zugang-wetando]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 15:52:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_small color_primary with_img parallax_ver"><div class="l-section-img" role="img" aria-label="Bild" data-img-width="2000" data-img-height="1333" style="background-image: url(https://nachhaltige-krematorien.de/wp-content/uploads/2025/10/nachhaltige-krematorien-5.jpg);background-repeat: no-repeat;"></div><div class="l-section-overlay" style="background:rgba(24,55,22,0.84)"></div><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><h1 class="w-text us_custom_a3c05a30 has_text_color"><span class="w-text-h"><span class="w-text-value">Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK) als Berichtsstandard</span></span></h1><div class="w-separator size_small"></div><div class="w-iconbox iconpos_top style_default color_custom align_center no_text no_title"><a href="#intro" class="w-iconbox-link" aria-label="far|chevron-down"><div class="w-iconbox-icon" style="font-size:3rem;--icon-color:#ffffff;"><i class="far fa-chevron-down"></i></div></a><div class="w-iconbox-meta"></div></div><div class="w-separator size_medium"></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_medium width_custom" style="--site-content-width:1000px;"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column us_custom_f01a1f90"><div class="wpb_wrapper"><p>Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) ist ein etablierter Transparenzstandard für die Berichterstattung von Nachhaltigkeitsaktivitäten. Er wurde 2011 vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) entwickelt und kann von Organisationen jeder Größe und Rechtsform genutzt werden. Der DNK basiert auf 20 Kriterien und die Erklärungen werden in einer öffentlichen DNK-Datenbank zugänglich gemacht.</p>
<p>Seit 2025 unterstützt der DNK Unternehmen neben dem freiwilligen VSME-Standard vor allem auch beim CSRD-Reporting: Die kostenlose DNK-Plattform führt Schritt für Schritt durch die Erstellung der Nachhaltigkeitsberichte entlang der ESRS-Anforderungen und wird laufend auf aktuelle EU-Vorgaben gepflegt. Ergänzend gibt es die DNK-Checkliste und den DNK Sustainability Campus mit praxisnahen Hilfen.</p>
<h2>Der Nutzen auf einen Blick</h2>
<ul>
<li>Orientierung &amp; Struktur: Verständliche Aufbereitung der ESRS-Pflichten – hilfreich gerade für KMU und mittelständische Strukturen.</li>
<li>Effizienz im Prozess: Geführte Erstellung auf der Plattform (Schritt-für-Schritt), inklusive begleitender Materialien (Checklisten, Campus).</li>
<li>Transparenz &amp; Vergleichbarkeit: Der DNK steht seit jeher für standardisierte, öffentlich nachvollziehbare Nachhaltigkeitsangaben.</li>
<li>Zukunftssicherheit: Die Plattform wird mit CSRD/ESRS-Updates fortlaufend aktualisiert, wodurch regulatorisch der Anschluss behalten werden kann.</li>
</ul>
<p>Der<span> </span><strong>DNK bietet</strong> eine wertvolle Möglichkeit, die<span> </span><strong>Nachhaltigkeitsleistungen von Krematorien</strong><span> </span>nach außen zu kommunizieren. Er ermöglicht es, nicht nur die eigenen Betriebstätigkeiten systematisch nachhaltiger zu gestalten, sondern auch diese Maßnahmen im Sinne des freiwilligen Berichtsrahmens „Voluntary Sustainability Reporting Standard for SMEs“ (VSME) oder für die Anforderungen der Berichtspflicht der<span> </span><strong>Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) zu berichten</strong>. Informationen zum <a href="https://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/de/berichtspflichten/voluntary-sustainability-standard-for-smes-vsme/" target="_blank" rel="noopener">VSME</a> und zur <a href="https://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/de/berichtspflichten/corporate-sustainability-reporting-directive-csrd/" target="_blank" rel="noopener">CSRD</a> finden Sie auf der Website des DNK.</p>
<p>Die klare Struktur des DNK erleichtert die systematische Darstellung wesentlicher Themen (z. B. Energie/Emissionen, Arbeitsschutz, Gemeinwesen) und die Ableitung konkreter Maßnahmen – gerade in Kremations- und Bestattungsbetrieben mit energieintensiven Prozessen und hohen Sicherheitsanforderungen. Die Plattform hilft dabei, diese Inhalte CSRD-konform aufzubereiten.</p>
<p>Die Systematik des Deutschen Nachhaltigkeitskodex wurde auch zur Erstellung des Branchenleitfadens für Humankrematorien verwendet. Mehr dazu finden Sie in unserem <a href="...">Beitrag</a> zum Branchenleitfaden.</p>
<h3>Unsere Transparenz</h3>
<p>Unsere Mitglieder haben ihren Nachhaltigkeitsbericht auf der DNK-Plattform veröffentlicht. Damit sind die Informationen zentral und transparent zugänglich, strukturiert aufbereitet und zum Teil bereits über mehrere Jahre vergleichbar – ein klarer Mehrwert für Interessierte.</p>
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"></div></div></div></div></section>
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			</item>
		<item>
		<title>Aktuelles zur CSRD-Richtlinie, ESRS-Standards und der Omnibus-Verordnung</title>
		<link>https://nachhaltige-krematorien.de/aktuelles-zur-csrd-richtlinie-esrs-standards-und-der-omnibus-verordnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[krematorien-zugang-wetando]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 15:45:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_small color_primary with_img parallax_ver"><div class="l-section-img" role="img" aria-label="Bild" data-img-width="2000" data-img-height="1333" style="background-image: url(https://nachhaltige-krematorien.de/wp-content/uploads/2025/10/nachhaltige-krematorien-5.jpg);background-repeat: no-repeat;"></div><div class="l-section-overlay" style="background:rgba(24,55,22,0.84)"></div><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><h1 class="w-text us_custom_a3c05a30 has_text_color"><span class="w-text-h"><span class="w-text-value">Aktuelles zur CSRD-Richtlinie, ESRS-Standards und der Omnibus-Verordnung</span></span></h1><div class="w-separator size_small"></div><div class="w-iconbox iconpos_top style_default color_custom align_center no_text no_title"><a href="#intro" class="w-iconbox-link" aria-label="far|chevron-down"><div class="w-iconbox-icon" style="font-size:3rem;--icon-color:#ffffff;"><i class="far fa-chevron-down"></i></div></a><div class="w-iconbox-meta"></div></div><div class="w-separator size_medium"></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_medium width_custom" style="--site-content-width:1000px;"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column us_custom_f01a1f90"><div class="wpb_wrapper"><p>Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) ist die EU-Richtlinie für die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Sie wird über die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) umgesetzt und im Nachhaltigkeitsbericht berichtet. Das erste sektorübergreifende Set umfasst die Querschnittsstandards ESRS 1–2 sowie thematische Standards zu Umwelt, Sozialem und Governance. ESRS 2 („General Disclosures“) gilt für alle berichtspflichtigen Unternehmen.</p>
<p>Für Krematorien und Bestattungsunternehmen heißt das: Ob eine Berichtspflicht besteht, richtet sich nicht nach der Branche, sondern nach Größen- und Kapitalmarktkriterien. Die ESRS legen zugleich fest, dass Unternehmen ganze Standards weglassen dürfen, wenn die Themen nicht wesentlich sind. Dies wird durch die Methodik der doppelten Wesentlichkeit bestimmt. Wesentliche Themen können z. B. Energie- und Emissionsthemen (E1/E2) des Kremationsbetriebs, Ressourcennutzung/Abfall (E5), Arbeitsschutz (S1) sowie Auswirkungen auf Gemeinden (S3) sein.</p>
<h2>Wer ist betroffen und ab wann?</h2>
<p>Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) fasst den Zeitplan in „Wellen“ zusammen. Welle 1 betrifft bereits ab Berichtsjahr 2024 große kapitalmarktorientierte Unternehmen, die zuvor nach CSR-RUG berichtet haben. Welle 2 (große Unternehmen) und Welle 3 (börsennotierte KMU) wurden durch die „Stop-the-Clock“-Richtlinie (EU 2025/794) um zwei Jahre verschoben: Welle 2 ab Berichtsjahr 2027 (erstmalige Veröffentlichung 2028), Welle 3 ab Berichtsjahr 2028 (Veröffentlichung 2029).</p>
<p>Übergangserleichterung für Welle-1-Unternehmen</p>
<p>Für bereits jetzt berichtspflichtige Unternehmen der Welle 1 plant die EU-Kommission mit der „Quick-Fix“-Verordnung zusätzliche Übergangserleichterungen zu ESRS Set 1. Dazu zählen u. a. längere Phase-in-Fristen für bestimmte Angaben, zum Beispiel Scope-3-Emissionen, ESRS E4 oder Teile von ESRS S1–S4. Der Delegierte Rechtsakt wurde am 11. Juli 2025 veröffentlicht, jedoch können Rat und Parlament die vorgeschlagene Änderung prüfen und gegebenenfalls ein Veto einlegen. Die Entwicklungen bleiben demnach abzuwarten.</p>
<p><strong>Omnibus: geplante Entlastungen und geänderte Schwellen</strong></p>
<p>Die EU-Omnibus-Initiative zielt auf Vereinfachungen. Berichtspflichten sollen künftig nur noch gelten, wenn &gt;1.000 Beschäftigte und &gt;50 Mio. € Umsatz oder &gt;25 Mio. € Bilanzsumme erreicht werden (laut Vorschlag der Kommission vom 26.02.2025). Für große Unternehmen, die noch nicht berichten, sowie für börsennotierte KMU ist zudem eine zweijährige Verschiebung vorgesehen. Geplant ist auch ein „Value-Chain-Cap“: Von nicht berichtspflichtigen Lieferanten dürfen nur Auskünfte bis zum Umfang des freiwilligen KMU-Standards (VSME) verlangt werden.</p>
<p>Das Umweltbundesamt ergänzt, dass im Zuge des Omnibus-Verfahrens die ESRS vereinfacht und Datenpunkte substanziell reduziert werden sollen. Sektor-spezifische ESRS sowie die LSME-Standards (für gelistete KMU) sind im aktuellen EU-Omnibus-Vorschlag der EU-Komission nicht mehr vorgesehen. Die European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) hat hierfür im März 2025 ein Mandat zur Vereinfachung der ESRS erhalten.</p>
<h3>Einordnung für Krematorien/Bestatter:</h3>
<p>Eine Prüfung der Schwellenwerte ist wesentlich, da wenn Unternehmen darunter liegen, die geplanten Omnibus-Erleichterungen voraussichtlich greifen werden. Dennoch können Anfragen aus der Lieferkette kommen; dann begrenzt der „Value-Chain-Cap“ den Abfrageumfang auf VSME-Niveau.</p>
<p>Für die Prüfung der Betroffenheit sind Beschäftigtenzahl, Umsatz und Bilanzsumme zu ermitteln und der jeweiligen Welle zuzuordnen. Welle-1-Unternehmen können ggf. die geplanten Quick-Fix-Erleichterungen nutzen.</p>
<ul>
<li>Berichtspflichtig: ESRS anwenden und ESRS 2 immer berichten, Themen über doppelte Wesentlichkeit bestimmen und wesentliche Standards vertiefen.</li>
<li>Noch nicht berichtspflichtig: Mit möglichen Lieferketten-Abfragen rechnen und den vorgesehenen Value-Chain-Cap kennen.</li>
</ul>
<h3>Unterstützung und Umsetzung</h3>
<p>Der DNK bietet Informationen, Checklisten und eine Plattform, die durch den CSRD-Bericht leitet. Auch das Umweltbundesamt verweist auf Hilfen und die Rolle des DNK bei der Unterstützung von Unternehmen. Das ist besonders hilfreich für Krematorien und Bestattungsunternehmen, die ihre Berichte strukturiert aufsetzen wollen.</p>
<h4>Hinweis zum regulatorischen Stand</h4>
<p>Omnibus-Inhalte (Schwellen/Value-Chain-Cap/sektorspezifische Standards) befinden sich im Gesetzgebungsverfahren. Der genaue Geltungsbereich und einzelne Erleichterungen können sich nach Beschlüssen von Rat und Parlament ändern. Die oben genannten Punkte zu Omnibus und Quick-Fix spiegeln den aktuellen Informationsstand der genannten Quellen wider.</p>
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"></div></div></div></div></section>
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			</item>
		<item>
		<title>Branchenleitfaden für Humankrematorien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK)</title>
		<link>https://nachhaltige-krematorien.de/branchenleitfaden-fuer-humankrematorien-des-deutschen-nachhaltigkeitskodex/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[krematorien-zugang-wetando]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 15:05:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Branchenleitfaden Humankrematorien]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Nachhaltigkeitskodex]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit Kremation]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitsbericht]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_small color_primary with_img parallax_ver"><div class="l-section-img" role="img" aria-label="Bild" data-img-width="2000" data-img-height="1333" style="background-image: url(https://nachhaltige-krematorien.de/wp-content/uploads/2025/10/nachhaltige-krematorien-5.jpg);background-repeat: no-repeat;"></div><div class="l-section-overlay" style="background:rgba(24,55,22,0.84)"></div><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><h1 class="w-text us_custom_a3c05a30 has_text_color"><span class="w-text-h"><span class="w-text-value">Branchenleitfaden für Humankrematorien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex</span></span></h1><div class="w-separator size_small"></div><div class="w-iconbox iconpos_top style_default color_custom align_center no_text no_title"><a href="#intro" class="w-iconbox-link" aria-label="far|chevron-down"><div class="w-iconbox-icon" style="font-size:3rem;--icon-color:#ffffff;"><i class="far fa-chevron-down"></i></div></a><div class="w-iconbox-meta"></div></div><div class="w-separator size_medium"></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_medium width_custom" style="--site-content-width:1000px;"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column us_custom_f01a1f90"><div class="wpb_wrapper"><p>Der Branchenleitfaden für Humankrematorien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) soll Krematorien ein Grundgerüst geben, um zu ihren Nachhaltigkeitsaktivitäten zu berichten und Abläufe hinsichtlich ökologischer, sozialer und ökonomischer Aspekte schrittweise zu verbessern. Dabei wird die Systematik des Deutschen Nachhaltigkeitskodex, zugeschnitten auf die Besonderheiten der Feuerbestattung, genutzt. Er fasst die DNK-Vorgaben verständlich zusammen, benennt für jedes Kriterium konkrete Erwartungen und ergänzt diese durch Beispiele aus der Praxis. Er wird vom Bundesverband Bestattungsbedarf e.V. herausgegeben<strong>.</strong></p>
<p>Der DNK ist ein freiwilliger Standard, der Unternehmen in Deutschland dabei unterstützt, ihre Nachhaltigkeitsstrategien transparent zu gestalten und den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen.</p>
<p>Mit dem Leitfaden können Krematorien ihre<span> </span><strong>Nachhaltigkeitsstrategie</strong><span> </span>nach den Kriterien des DNK aufbauen und Schritt für Schritt in ihren Betrieb integrieren. Der Leitfaden bezieht sich auf den DNK mit seinen 20 Kriterien in den Themenfeldern Strategie, Prozessmanagement, Umwelt und Gesellschaft und den dazugehörigen Leistungsindikatoren. Außerdem werden je Kriterium „Konkrete Erwartungen des DNK“ benannt und diese durch Beispiele ergänzt. Typische Messgrößen sind dabei etwa Ressourcenverbräuche, Treibhausgasemissionen, Weiterbildungsstunden oder der Anteil von Frauen im oberen Management. Für die Kontrolle nennt er branchentypische Kennzahlen wie Strom- und Gasverbräuche, CO-Grenzwerte gem. der 27. BImSchV und CO-Überschreitungsquoten nach VDI 3891.</p>
<p>Für Krematorien bedeutet dies, dass sie nicht nur ihre Umweltbilanz verbessern, sondern auch Verantwortung im sozialen Bereich übernehmen können, etwa durch faire Arbeitsbedingungen und<span> </span><strong>Gesundheitsangebote</strong><span> </span>für Mitarbeitende. Das<span> </span><strong>Comply-or-Explain-Prinzip</strong><span> </span>des DNK ermöglicht es, den Krematorien ihre Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit darzustellen, auch wenn noch nicht alle Kriterien vollständig umgesetzt sind. Dabei wird auch der Ablauf der Erstellung eines solchen Berichts in der Datenbank des DNK erläutert.</p>
<h2>Klimarelevante Emissionen</h2>
<p>Bei klimarelevanten Emissionen wird die Erfassung am Greenhouse Gas Protocol ausgerichtet und festgehalten, dass Kohlendioxid in der Emissionsüberwachung nach 27. BImSchV nicht zu den gesetzlich zu erfassenden Parametern gehört. Die größten Emissionsquellen in Humankrematorien sind für gewöhnlich der Strom- und Gasverbrauch der Kremationsöfen (einschließlich Vorkette).</p>
<p>Als weitere Quellen werden Kraftstoffe für Fahrzeuge und Strombezug ohne Grünstrom genannt. Der Leitfaden dokumentiert Zielsetzungen und Maßnahmen anhand von Praxisbeispielen, darunter die Umstellung auf Biomethan und Ökostrom, Photovoltaik, der Aufbau einer ORC-Anlage und der Einsatz von E-Fahrzeugen.</p>
<p><strong>Einordnung und Unterstützung</strong></p>
<p>Im Leitfaden Humankremation werden Vorteile und Unterstützungsangebote für Krematorien genannt. Dabei werden mögliche Effekte wie Kosteneinsparungen durch effizienteren Ressourceneinsatz, Verbesserungen beim Risikomanagement, Imagegewinne und die Reduktion von Treibhausgasen beschrieben. Als Fördermöglichkeiten werden im Leitfaden das BAFA-Programm „Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft: Transformationskonzepte“ mit einer Förderquote von bis zu 60 Prozent, BAFA-Kurzberatungen bis zu fünf Tage mit 50 bis 80 Prozent Förderquote sowie das Landesprogramm „Unternehmen machen Klimaschutz“ in Baden-Württemberg mit bis zu 75 Prozent Förderung für Nachhaltigkeitsberatungen angeführt.</p>
<p>Mehr Informationen zum<span> </span><strong>Branchenleitfaden für Humankrematorien</strong><span> </span>finden Sie direkt auf der<span> </span><a href="https://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/media/bkspm3mc/branchenleitfaden-humankrematorien-nach-dnk.pdf" target="_blank" rel="noopener">Website des DNK</a>. Der vollständige Leitfaden kann beim Bundesverband Bestattungsbedarf e.V. angefragt werden.</p>
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"></div></div></div></div></section>
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